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Nun war ich ratlos, welches Buch folgen soll. Nicht, dass ich nicht genug auf meinen Reader hätte. Also entschied ich mich für

„Liebe bis zum Himmel“ von Maria Höller

Charlene, Mutter von 4 Kindern, erhält die grausame Diagnose „Unheilbarer Gehirntumor“. Sie bittet daraufhin ihre drei Geschwister um Unterstützung. Gemeinsam basteln sie an einem Himmel, der ihren Kindern erklären soll, wohin ihre Mama geht. Sie erinnern sich an das gemeinsam Erlebte und versuchen die letzte Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Jeder geht mit der schweren Erkrankung anders um. So kündigt Lisa ihren Arbeitsplatz, um einige Tage die Woche bei ihrer Schwester zu wohnen. Sandra, der nichts so verhasst ist wie kochen, mutiert zur Meisterköchin. Alex macht seiner Freundin Celine einen Heiratsantrag, damit seine Schwester die Hochzeit miterleben kann. Als feststeht, dass die Behandlung nicht die erwünschte Wirkung zeigt und Charlene nur noch wenige Wochen bleiben, wird die Hochzeit vorverlegt. Die Geschwister feiern ein letztes gemeinsames Fest und genießen einen letzten wunderschönen Sommer voller Erinnerungen. Sie erinnern sich an die Entstehung des Verlobungsfotos, auf dem Charlene einen Vibrator in der Hand hält. An die gefeierten Mitternachstparty und auch an den Tod ihrer Eltern. Sie lachen und weinen gemeinsam, bis es Zeit ist, sich endgültig zu verabschieden.

Quelle: Weltbild

Es kam nicht gut, das Buch auf dem Rückflug fertig zu lesen. Es wird sehr traurig. Aber sehr zu empfehlen.

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